Gastbeitrag von Karin Rauch
Der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Herr Dr. Mario Voigt, wurde von dem Plagiatsprüfer, Herrn Doz. Dr. Stefan Weber, des Betruges in seiner Promotionsarbeit überführt. Die TU Chemnitz hat nach eingehender Prüfung ihm den Dr. – Titel entzogen.
Ein Misstrauensantrag von der Partei die AFD wurde mit 51 Stimmen und einer Enthaltung gegen 33 Stimmen im Landtag von Thüringen abgelehnt.
Was soll uns das sagen?
Bei 88 Sitzen im Landtag des Freistaates Thüringen, der sich aus: AFD: 32 Plätzen, CDU: 23 Plätzen, BSW: 15 Plätzen, Linke: 12 Plätzen und SPD: 6 Plätzen zusammensetzt, darf man davon ausgehen, dass auch ein großer Teil des BSW den Antrag mit abgelehnt hat und damit Betrug für gut und richtig befindet, so meine Einschätzung.
Und nein, liebe Leute,
Betrug ist kein Kavaliersdelikt. Beim Betrug handelt es sich um einen Tatbestand des deutschen Strafrechts.
Was mich zur nächsten Frage bringt:
Wie konnte die Dissertation des Herrn Mario Voigt an der TU Chemnitz für gut befunden werden?
Was ist da schief gelaufen?
Ja, sagte ein alter Dozent zu mir: „…im besten Deutschland aller Zeiten kannst Du auch zum Thema: „Das Liebesleben der Pflastersteine bei Mondschein“ promovieren.
Aber halt, hier muss ich mal reingrätschen. Es gibt durchaus noch fähige und mit Wissen vollgestopfte Professoren, Doktoren und Doktoranden, zumindest kann ich das für den naturwissenschaftlichen Bereich bestätigen.
Was mich aber bei der ganzen Misere umtreibt, ist die Frage?
Können wir uns noch auf die fachliche Qualität von Universitätsabschlüssen verlassen oder ist das schon vergleichbar mit Russisch Roulette?
Schreibt mir! – Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen.
Karin Rauch
karin.rauch@diebasis-sachsen.de
Schatzmeister dieBasis vom BV Nordsachsen
